Open-Air Kino
Kino unter Sternen in lauen Sommernächten.
Seit
1984 veranstaltet das filmriss projektkkino für Kulturämter, Kommunen,
Stadtmarketing-Agenturen, Kulturvereine, Werbegemeinschaften, etc.
Open-Air Kino Vorführungen, die sich von Jahr zu Jahr größerer
Beliebtheit erfreuen.
Gerne spielen wir auch bei Ihnen in Ihrer Stadt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Planungshinweisen.
Eine Auswahl für 2011:
09.07. in Lüdenscheid, Rathausplatz
15.07. in Kamen: "Open Air Kino zwischen den beiden Kirchen" - ZWEIOHRKÜKEN
29.07. in Ennepetal-Milspe: HIGH NOON - 12 Uhr mittags
03.-05.08. - 3 Tage in Mülheim: "Ruhrsommer - Open Air Kino am Ringlokschuppen"
TATIs SCHÜTZENFEST
MICMACS
MÄNNER IM WASSER
10.08. in Hagen-Eckesey: "Cinema Paradiso" - ST. JACQUES... Pilgern auf französisch
12. + 13.08. in Unna: Hof Lindenbrauerei
ST. JACQUES... Pilgern auf französisch
SALAMI ALEIKUM
Eine Auswahl für 2010:
bei den SCHACHTZEICHEN am 24.05. in Kamen auf der Zeche Monopol - JEDE MENGE KOHLE
16.07. in Lüdenscheid, Rathausplatz - AVATAR
17.07. in Neuenrade, Freibad: MAMMA MIA
03.-05.08. - 3 Tage Open Air in Mülheim am Ringlokschuppen
SALAMI ALEIKUM
HAVANNA BLUES
SOUL KITCHEN
06.08. in Kamen, Zwischen den Kirchen - DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS
28.08. in Menden
- Beginn des Films mit Einbruch der Dunkelheit, zwischen 21.30 –22.30 Uhr
- Schlechtes Wetter gibt es nicht! Nur die falsche Kleidung!
- Einlass, Rahmenprogramm und Gastronomie in der Regel ab ca. 20.00 Uhr
- Sitzgelegenheiten sind vorhanden
- Für die Eintrittsregelung ist der örtliche Veranstalter zuständig
Westfälische Rundschau - kamen, 09.08.2010
Open-Air-Kino zwischen den Kirchen erfreut besonders ältere Filmfreunde - Familie Kese verpasst keinen „Filmriss"-Abend in Kamen
Keine freien Stühle beim Open-Air-Kino
Katja BurgerneisterKamen. Grenzgänge gab es am Freitag nicht nur auf der Großbildleinwand beim Open-Air-Kino. Mancher geriet auch ganz real an seine Grenzen. Die engen Stufen im Turm der Pauluskirche schlugen zumindest drei der gut 70 Besucher im Vorfeld des traditionellen Sommerkinos in die Flucht statt in ungeahnte Höhen. Die übrigen genossen bei den Kirchturmführungen der Stadtführergilde ungeahnte Aus- und Einsichten.
Wie wenig später Jack Nicholson und Morgan Freeman auf der Leinwand. Mit Einbruch der Dämmerung gingen die beiden nicht nur äußerlich gegensätzlichen Filmstars mit einer „Löffelliste" gegen den Krebs-Tod an. Bei Fallschirmsprüngen, Mount-Everest-Besteigungen, auf Großwildjagd oder am Taj Mahal entdeckten sie vor den Augen der Zuschauer auf voll besetzten Stuhlreihen mehr als nur komische Momente und den Sinn des Lebens. Ganz getreu dem Titel „Das Beste kommt zum Schluss".
Auch Eise Kese genoss den Abend. Früher waren Kino-Abende für die 85-Jährige ein regelmäßiges Vergnügen. „Wir hatten ein Kino direkt neben unserer Bäckerei", erinnert sie sich mit leuchtenden Augen. Dort schaute sie sich vor allem Musikfilme an. Dass sie das letzte Mal im Kino war, „ist schon lange her". An diesem Abend ist sie mit der ganzen Familie gekommen - sogar der Enkel ist dabei. „Seit wir hier in Methler wohnen, sind wir zu jedem Open-Air-Kino gekommen", erzählt ihre Schwiegertochter. Ihr Rollstuhl verschafft Eise Kese an diesem Abend angesichts echten Stuhlmangels sogar Vorteile.
Dicht gedrängt verfolgten die Besucher den Hollywood-Streifen „Das Beste kommt zum Schluss".
Den Sinn des Lebens hat Klaus Fiukowski für sich persönlich schon lange entdeckt. Seit er vor über 20 Jahren seine Kinoleidenschaft zum Beruf machte. Zusammen mit anderen Studenten entschied er sich, die kommerzialisierte Kinolandschaft wieder ansprechender zu gestalten. Sie gründeten einen Verein, aus dem sich schließlich das mobile Kino entwickelte. Fiukowski, ein Kommilitone und das Unternehmen „Filmriss" blieben aus der damaligen Aufbruchstimmung übrig - und natürlich die Filmleidenschaft. Allerdings: „Popcorn mag ich heute nicht mehr", meint Fiukowski lächelnd. Kein Wunder: Er steht regelmäßig an der Popcornmaschine, während seine Filmrollen über den Projektor laufen.
Interessante Perspektiven entdeckten auch andere an diesem Abend. „Es ist toll, hier im Freien zu sitzen und einen guten Film zu genießen", meint eine Anwohnerin des Kirchplatzes. Während sie den Abend genießt, fühlen sich andere Nachbarn eher genervt von Musik, lauten Gesprächen und der Filmvorführung. „Dass kann ich gar nicht verstehen", meint sie. Andere genossen einfach nach langer Zeit mal wieder echtes Kinogefühl. „Wo soll man denn ins Kino gehen", meint ein älteres Ehepaar. Sie schaffen es nur drei bis vier Mal im Jahr nach Unna ins nächste Kino.
INFO
Open Air seit 1984- Schon am Nachmittag baute das vierköpfige Team von „Filmriss" die Großbildlein-wand und die 400 Stühle zwischen den Kirchen auf. Zwei Stunden braucht das Team für den Abbau, noch mal eineinhalb Stunden dauert das Abladen.
- Zum 9. Mal fand das Open-Air-Kino in diesem Jahr statt - zum vierten Mal von sechs Sponsoren vollständig gefördert.
- Heiß begehrt waren vor der Filmvorführung nicht nur die drei Turmführungen in der Pauluskirche, sondern auch die gut 200 Sitzplätze der Gastronomie. Die Band „Heartbreakers" sorgte dafür, dass die Stimmung schon ab 18 Uhr mehr als gut war.
- Eingepackt blieben diesmal Hilfsmittel gegen möglichen Regen. Die Wettervorhersagen spielten mit und sagten lediglich zehn Prozent Regenwahrscheinlichkeit voraus. Doch auch bei Regen bleibt das Filmriss-Team gelassen, getreu ihrem Motto: Schlechtes Wetter gibt es nicht - nur die falsche Kleidung!
- Seit 1984 veranstaltet das „Filmriss Projektkino" Open-Air-Kino-Vorführungen.
